Produktfibel zu Eigenschaften von Sitz- und Wohnmöbel

Ihr Ratgeber für Sitz- und Wohnmöbel

Wir ersuchen Sie, diese Produktfibel bzw. Produktinformationen zu lesen und entsprechend zu beachten.

Wir übernehmen keine Gewährleistung bei Nichtbeachtung oder bei falscher Behandlung.

 

Pflege und Reinigung von Möbeloberflächen

Bitte verwenden Sie grundsätzlich keine scharfen Flüssigreiniger, sowie schleifende oder scheuernde Reinigungsmittel. Auch Möbelpolituren, Wachse und Lösungsmittel sind zur Reinigung unserer Möbeloberflächen ungeeignet und schaden mehr als sie nutzen. Bitte beachten Sie bei der Verwendung von Mikrofasertüchern, dass diese unterschiedliche Oberflächenstrukturen aufweisen und zu Schäden an den Fronten führen könnten. Benutzen Sie keine Dampfreiniger, da dies zu Quellungen führt und schließlich die Möbel zerstört. Um Ränder und Flecken zu vermeiden, sollten weder Wasser noch Gegenstände, die feucht sind, über längere Zeit auf den Flächen stehen. Niemals selbstklebende Folie oder Klebestreifen aufkleben, da die darin enthaltenen Lösungsmittelreste und Weichmacher die Oberfläche Ihres Möbels zerstören können.

Entfernen Sie auftretende Verschmutzungen auf Oberflächen möglichst sofort. Am besten geht es mit lauwarmem Wasser und einem weichen, nicht fußelndem Tuch, einem Putzleder oder einem Schwamm. Trocknen Sie anschließend die Oberflächen mit einem Baumwolltuch nach. Wischen Sie weder zu nass, noch lassen Sie Wasser über einen längeren Zeitraum auf den Oberflächen stehen.

Hochglänzende Oberflächen zeichnen sich durch sehr gute Reinigungsmöglichkeiten aus, da die Oberfläche komplett geschlossen ist. Anhaftender Schmutz kann so ohne große Krafteinwirkung und unter Verzicht von chemischen Mitteln gut entfernt werden. Achten Sie unbedingt darauf, dass die verwendeten Putztücher (möglichst Baumwoll- oder Schwammtücher) sauber sind, da eventuell vorhandene mineralische Verschmutzungen, wie Sand- oder Staubkörner zu einem Verkratzen der Oberfläche führen können. Sollte beim Putzen mineralischer oder metallischer Staub aufgenommen werden, müssen die Putztücher permanent ausgespült werden, damit die Staubpartikel keine Spuren auf der hochglänzenden Fläche hinterlassen können.

Auf Oberflächen und speziell bei Hochglänzenden können mikroskopisch kleine Gebrauchsspuren entstehen. Diese fallen je nach Farbe und Lichteinfall mehr oder weniger auf. Sie stellen keine Minderung des Gebrauchswertes dar, sondern sind, wie bei allen hochglänzenden Oberflächen an Autos, Gläsern oder anderen Möbeloberflächen, langfristig nicht zu vermeiden. Derartige Gebrauchsspuren sind kein Reklamationsgrund.

 

Wichtige Reinigungs- und Pflegeanweisungen für Möbelstoffe

Polstermöbel haben nicht nur verschüttete Flüssigkeiten und Lebensmittelflecken zum Feind, sondern auch Staub kann Ihnen schaden. Natürlich kommt der natürliche Feind – intensive Sonneneinstrahlung – wie auch nicht farbechte Textilien oder auch Zigarettenrauch hinzu.

Normalerweise können Polstermöbel ganz einfach abgesaugt werden, wobei man eine entsprechende Polsterbürste verwenden sollte. Wichtig bei der Verwendung einer Polsterdüse ist, dass diese keine scharfkantige Stellen hat, damit der Möbelstoff nicht beschädigt werden kann.

Man kann ein Möbelstück auch nur abbürsten, jedoch sollte dann eine weiche Kleiderbürste verwendet werden.

Alte eingetrocknete Flecken lassen sich viel schwerer entfernen als Frische. Beim Entfernen von frischen Flecken sollte man darauf achten, dass der Fleck nur abgetupft wird und nicht weggerieben, bis er trocken ist. Danach versucht man mit einem Tuch oder Schwamm, welcher in einem lauwarmen oder kohlensäurehaltigen Wasser befeuchtet wurde, den Fleck zu behandeln. Die Stelle bitte nicht zu stark nässen. Bei eingetrockneten Flecken, wird zuerst die Verunreinigung sanft weggebürstet und dann mit Wasser und Tuch behandelt. Bei diversen Flecken hilft sehr oft der Einsatz von Schaumreiniger. Den Schaum aufsprühen, trocknen lassen und danach absaugen. Achtung: Testen Sie zuerst an einer unauffälligen Stelle.

 

Tipps gegen Flecken

  • Flecken immer sofort behandeln, damit sie nicht eintrocknen.
  • Einen frischen Flecken immer nur abtupfen. Immer von außen nach innen, damit der Fleck nicht vergrößert wird – und nie reiben!
  • Blut, Ei und Urin immer mit kaltem Wasser (plus neutraler Seife, Essigwasser oder Natron) bearbeiten, da bei Erwärmung sonst das Eiweiß gerinnen kann und der Fleck noch schlimmer wird.
  • Bei Rotwein, Obst- und Tomatenflecken hilft der Einsatz von Salz. Ein wenig auf den Fleck schütten, einwirken lassen und mit einem Tuch abtupfen. Wenn nötig mehrfach wiederholen.
  • Einen Kaugummi kann man mit einem Eiswürfel behandeln, den Würfel solange auf den Kaugummi legen, bis er hart wird. Dann vorsichtig mit einem stumpfen Gegenstand abkratzen.
  • Verwenden Sie niemals Aceton oder andere Bleichmittel
  • Bei Flecken, die von starker Schweißbildung verursacht wurden, ist der Weg zu einem Experten meist unumgänglich, da mit einfachen Hausmitteln oder Reinigern kaum ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden kann.
 

Belastbarkeit

Laut Prüfbestimmung RAL 430/4, wird die Festigkeitsprüfung nur bis zu einem Körpergewicht von 120 kg durchgeführt. Sollte jemand mehr als 120 kg haben, muss der Käufer vor dem Kauf mit dem Hersteller in Kontakt treten. Da Armlehnen, Fußstützen etc. nur eine geringe Belastbarkeit (zwischen 20 und max. 35 kg) aufweisen, sind sie keinesfalls zum Sitzen geeignet. Bitte beachten Sie, dass nicht alle Sitzmöbel für den Objekt- und Außenbereich bestimmt sind.

 

Falten- oder Wellenbildung

Nach laufe einer Zeit, verändert sich die Sitzhärte und ist ein normaler Prozess. Damit es zu keinen Muldenbildungen bzw. Faltenbildungen kommen kann, sollte man die Sitzposition von Zeit zu Zeit ändern. Dies ist ein normaler Vorgang, da sich der Stoff oder das Leder durch die Körperwärme, Feuchtigkeit, Gewicht mehr oder minder dehnt. Diese sogenannte Wellenbildung hat keinen Einfluss auf Lebensdauer, Funktion und ist auch kein Sachmangel.

 

Farbabweichungen

Farbtoleranzen zwischen dem beim Kauf vorliegenden Muster und der Lieferung sind möglich. Für eine Farbgleichheit kann keine Gewähr übernommen werden. Bei Nachbestellungen können jederzeit Farbunterschiede auftreten, was keinen Sachmangel aufweist.

 

Ausmessen, Aufstellen und Ausrichten

Eine der wichtigsten Aufgaben beim Kauf von Möbeln ist die Planung (messen) und die Ausrichtung der Möbelstücke. Meist werden Sitzmöbel vormontiert und müssen nur mehr ausgepackt werden (bitte keine scharfen Gegenstände verwenden), aufgestellt und entsprechend ausgerichtet werden.

Wichtig ist, dass die Möbel auf geraden Ebenen stehen und nicht auf verschiedenen Höhen. Sollte dies der Fall sein, müssen sie zwingend ausgerichtet werden und dürfen auch nicht zu nahe an Heiz- und Lichtquellen (Fenster) stehen. Diese können die Funktion massiv stören.

Bei einigen Polsterecken mit Schlaffunktion, können zur Transportsicherung, die ausziehbaren Schlafelemente mit Schrauben fixiert worden sein. Diese sind unbedingt zu entfernen. Meist sind alle Stützfüße vormontiert, jedoch kann es vorkommen, dass bei einigen Modellen aus Sicherheitsgründen nachträglich montiert werden müssen. Stützfüße müssen mittels Stellschraube justiert werden, damit der Fuß Bodenkontakt erhält und seine Funktion erfüllt. Geräuschbildung, kann bei nicht ausgerichteten Füße vorkommen und sind nicht im Einflussbereich des Herstellers.

 

Farbmigration

Bei der Farbmigration kann es bei der Kombination von hellen und dunklen (speziell Dunkelrot, Blau, Schwarz) Farbtönenzu Abfärbungen bzw. Abwanderungen kommen. Bei Mikrofasern können dies Schleifstaubrückstände sein, die man gleich absaugen oder feucht abwischen kann.

Ein Schlafsofa ist kein vollwertiger Bettersatz. Ruhe- oder TV-Sessel, Sofas mit abklappbaren Armlehnen oder höhenverstellbaren Kopfrollen benötigen einen gewissen Spielraum und Beschläge mit komplizierten Verstellmechaniken. Damit diese Technik auf Dauer zuverlässig funktioniert, ist ihre sorgfältige Handhabung sehr wichtig. Bei Verwandlungssofas und Verwandlungsliegen müssen die ausziehbaren Teile am besten in der Mitte oder rechts und links gleichzeitig angefasst und bedient werden. So können die Beschläge nicht durch einseitige Handhabung verzogen oder beschädigt werden. Ausklappbare Fußteile bei Relaxsesseln dürfen ebenso wenig als Sitzplatz genutzt werden wie verstellbare, abklappbare Armlehnen oder Kopfstützen. Hier beträgt die übliche Belastbarkeit 20 bis maximal 35 kg. Leichte Maßveränderungen durch die Dicke der Bezugsmaterialien sind unumgänglich.

 

Fußböden und Möbel

Machen Sie sich schon vor dem Kauf Gedanken, ob die Polstermöbel oder Möbel für Ihren Bodenbelag geeignet sind oder mit entsprechenden Schutzunterlagen (Filz, Kunststoff…) angepasst werden können. Bei der Reinigung Ihres Fussbodens, darf keine stehende Feuchtigkeit unter Ihre Möbel gelangen.

Sitzspiegel entsteht bei samtigen Stoffen schon nach kurzer Nutzung, indem sich Flor durch den Druck bei der Benutzung flach legt und so je nach Lichteinfall einen anderen optischen “Eindruck” hervorruft. Dies ist kein Qualitätsmangel, sondern eine warentypische Materialeigenschaft. Diese optische Veränderung hat auf Gebrauch, Funktion und Lebensdauer keinen Einfluss und stellt keinen Sachmangel dar.

 

Geruch

Neue Produkte können anfänglich riechen, was aufgrund des Materials einige Wochen und Monate dauern kann. Dieser Geruch verflüchtigt sich nach Gebrauch sowie auch durch Temperaturschwankungen, Jahreszeiten, Lüftungsverhalten etc.

 

Gewährleistung

Keine Gewährleistung wird übernommen, bei Schäden jeglicher Art, welche durch Selbstabholung, Eigenmontage, Bedienungsfehler oder Veränderungen am Produkt, entstanden sind.

Von der Gewährleistung ausgenommen sind: normale und natürliche Verschleißerscheinungen / Verschleiß durch übermäßigen oder nicht sachgerechten Gebrauch / Schäden, die beim Käufer durch normale und natürliche Abnutzung entstehen / unsachgemäße Montagen oder Dienstleistungen nicht autorisierter Personen / unübliche, z. B. gewerbliche Nutzung außerhalb des privaten Wohnbereichs / sachfremder Umgang mit Hitze, Feuchtigkeit, Flüssigkeiten und Pflegemitteln / Schäden durch spitze, scharfkantige, heiße oder feuchte Gegenstände / Umwelteinflüsse wie extreme Trockenheit, Feuchtigkeit, Licht, Temperatur / mutwillige Zerstörung, Zweckentfremdung, Überlastung oder Unfallschäden / Schäden und Anschmutzungen durch Haustiere, Heizquellen, Witterung / Verschmutzungen wie z. B. Körperschweiß, Körper- oder Haarpflegemittel / Verfärbungen durch Medikamenten-Inhaltsstoffe (toxische Reaktion) / alle Veränderungen durch säure-, lösungs- oder alkoholhaltige Mittel / ungeeignete Reinigungs-, Reparatur- oder Nachbesserungsversuche / Quellschäden durch stehende Feuchtigkeit oder nicht entferntes Kondensat / warentypische Produkteigenschaften, die keinen Sachmangel darstellen / Wartungsaufgaben oder Veränderungen am Vertragsgegenstand.

Durch Fremdprodukte verursachte Schäden, wie z. B. Dampfreiniger, nicht vom Hersteller empfohlene Imprägnier- und OD, Pflegemittel, Jeans- Abfärbungen, Kleidungsnieten, Kleidungsreisverschlüsse, sonstige nicht farbechte Textilien, Klettbänder an Kleidung oder angeklebte, zucker-, säure-, weichmacher-, bleich- oder lösemittelhaltige Substanzen sind von der Gewährleistung ausgenommen.

Legere Polsterung Die von uns bevorzugte “legere Polsterung” (im Gegensatz zur straffen Polsterung wie bei Stilmöbeln) ist an ihrer Anschmiegsamkeit zu erkennen. Die Polsterung ist weicher und der Bezug nicht glatt, damit man “im Sofa” und nicht “auf dem Sofa” sitzt. Eine optisch wellige Oberfläche auf Sitz, Rücken und Armlehnen stellt keinen Qualitätsmangel dar, sondern ist modellbedingt gewollt, um optimalen Sitzkomfort zu gewährleisten. Um die Flächen nach der Benutzung zu glätten, sollten modellbedingt der Sitz und die Rückenkissen nach außen gestrichen, geklopft oder geschüttelt werden. Einige Garnituren sind im Sitz oder im Rücken mit hochwertigen Kammerkissen ausgestattet. Bei der Füllung dieser Kissen kann es sich modellabhängig um eine Flockware aus Fasern, Daunen oder Schaumstoffstäbchen handeln. Das Füllmaterial wird innerhalb der Kissen in Kammern gehalten, damit es sich nicht verschiebt. Je nach Art und Stärke des Bezugsmaterials können sich sowohl die Kammern als auch das Füllmaterial mal mehr, mal weniger abzeichnen. Um ein Stauchen des Füllmaterials zu verhindern, gehören diese Sitz- und Rückenkissen nach Gebrauch aufgeschüttelt, wie Sie es bereits vom Kopfkissen Ihres Bettes her kennen. Gerade bei großflächigen Polstermöbeln wird durch ein gewisses Dehnverhalten der Bezüge in Verbindung mit den weichen, nachgebenden Polstermaterialien eine Wellenbildung unausweichlich bleiben.

 

Lichtechtheit

Lichtechtheit ist die Resistenz eines Stoffes gegenüber Licht (Sonnenschein, Tageslicht etc.) Die Verfärbung des Stoffes ist eine ganz natürliche Sache und kann nicht verhindert werden. Bei hellen Räumen mit vielen Fenstern, sollten die Vorhänge, Jalousien geschlossen werden. Lichtechtheit

Lichtechtheit zeigt, wie sehr die Farbe eines Stoffes gegen die Einwirkung von Sonnenlicht zum Ausbleichen neigt. Hierzu wurde eine Skala von 1 (sehr geringe Lichtechtheit) bis 8 (hervorragend) entwickelt.

 

IN Lichteinwirkung

Die Sonne verändert jedes Material. Sonnenlicht oder starkes Kunstlicht verändert nach kurzer Zeit die Oberflächen (ausbleichen und Materialabhängig heller oder dunkler). Helle Räume mit viel Fenstern sollten verdunkelt werden.

 

Luftfeuchtigkeit

Holz ist ein natürlicher Werkstoff, der ständig Feuchtigkeit aufnimmt und wieder abgibt (Schwund nach RAL), je nach dem Feuchtigkeitsgehalt der lokalen Umgebung. Holz nimmt ständig Feuchtigkeit auf und gibt sie aber wieder auch ab. Darum sollten Möbel keiner extrem großen oder zu geringen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt werden. Das Holz beginnt sonst wieder zu arbeiten, sich zu verziehen, offene Leimfugen oder Risse zu zeigen.

 

Neubauten

Neubauten sind meist noch nicht ausgetrocknet und sind feucht. Qualitätsmöbel verkraften dies, wenn genug Abstand zur Wand gegeben ist und die Luft überall zirkulieren kann. Die Räume gehören auch sehr oft gelüftet.

 

Pillingbildung

In der deutschen Sprache wird meist vom „fusseln“ geredet. Einzelne Fasern lösen sich aus dem Stoff und bilden kleine Knötchen, die zu vorzeitigem Verschleiß führen können. Es gibt unterschiedliche Pilling-Stufen: 1 (starkes Pilling) bis hin zu 5 (geringes Pilling). Beim Verfahren ist das zu testende Gewebe 2000 bis 6000 Reibezyklen ausgesetzt und am Ende wird aufgrund der entstandenen Gebrauchsspuren der Wert festgestellt. Eine Pillbildung bzw. Knotenbildung ist unschön, hat jedoch nicht den geringsten Einfluss auf die Qualität des Stoffes.

 

Raumklima

Es gibt unterschiedliche Empfehlungen für das Raumklima, jedoch sollten Innenräume zwischen 18 bis 21 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 45 bis 55% haben. Jedoch sind diese Werte relativ und hängt speziell vom persönlichen empfinden ab. Auch unsere Möbel reagieren auf das Raumklima. Zu feuchte als auch zu trockene Luft schadet unseren Möbeln.

 

Reibechtheit

Abrieb oder auch Reibechtheit bestimmt einen Wert, welcher angibt, wie lange ein Stoff seine ursprüngliche Farbe behält. Dies wird auf einer Skala von 1 bis 5 angegeben. Beim Verfahren wird ein ungefärbtes Gewebe einmal trocken und einmal feucht über den zu testenden Stoff gerieben und dadurch dessen Ausbluten gemessen. Mit einem Wert von 4-5 hat der Stoff fast eine maximale Reibechtheit.

 

Sitzhärteunterschiede

Aufgrund vieler verschiedener Funktionen, können oft Elemente nicht gleich aufgebaut werden und so entsteht ein unterschiedlicher Sitzkomfort. Es ist auch nicht auszuschließen, dass der Eindruck unterschiedlicher Sitzhärten entsteht, obwohl die Polsterungen einheitlich sind. (Schaumstoff kann innerhalb seines Raumgewichtes technisch bedingte Toleranzen von plus / minus 15% aufweisen).

 

Statische Aufladung

Bei Möbelstoffen und anderen Materialien kann es meist bei zu trockener Luft zu Reibung kommen. Es sollte daher die Luftfeuchtigkeit in diesem Raum erhöht werden oder es hilft oft schon ein bestäuben des Möbelstoffes mit destilliertem Wasser.

 

Toleranzen

Fertigungstechnische Toleranzen sind in der industriellen Serienproduktion von Möbeln nicht zu vermeiden. Liegt die Abweichung (Toleranz) bei Farbe, Struktur und Maßen innerhalb der nationalen und internationalen Norm und im unerheblichen Bereich, liegt kein Sachmangel vor.

 

Kunstleder – einfache Pflege

Für die tägliche Reinigung reichen oft Wasser und neutrale Seife. Die meisten Flecken lassen sich dann mit einem befeuchteten Schwamm relative einfach beseitigen. In den Ritzen kommt der Staubsauger zum Einsatz, wobei wieder darauf zu achten ist, dass keine scharfkantigen Aufsätze verwendet werden. Da Kunstleder mit der Zeit brüchig werden kann, sollte das Möbelstück nicht dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt sein oder sich zu nahe an der Heizung befinden.

 

Mikrofaser

Besonders hervorzuheben ist bei diesem Stoff der angenehme Griff und die Optik. Bedingt durch die verwendeten Fasern wird dieser Stoff auch als pflegeleicht und lichtecht bezeichnet. Bei den gewebten oder gewirkten Mikrofaserstoffen kann sich bei Gebrauch eine Pillingbildung einstellen.

 

Velours

Besonders hervorzuheben ist bei diesem Stoff der angenehme Griff, die Optik und die Strapazierfähigkeit. Als warentypisch und somit normale Eigenschaften sind bei dieser Stoffart, wie auch bei Samtstoffen aus der Bekleidung, oder bei Teppichböden, folgende Punkte zu bezeichnen: Changieren (hier entsteht der Eindruck, dass der Stoff Farbunterschiede aufweist) Gebrauchslüster (durch den Einfluss von Druck, Körper- wärme, Körper- und Luftfeuchtigkeit kann unter Umständen eine sichtbare Florlagenveränderung entstehen. Diese erwecken je nach Lichteinfall, besonders bei Veloursmöbelbezugsstoffen den Eindruck von Flecken. Diese Eigenschaften sind je nach Höhe des Flors bei Velours eine warentypische Erscheinung.

 

Samt

Samt hat eine flauschige, feine und weiche Oberfläche. Der Möbelstoff kann sowohl aus Baumwolle als auch aus Kunstfasern hergestellt werden.

 

Glas

Bei der Routinereinigung reicht es aus, die Oberfläche mit wenig klarem Wasser zu reinigen. Am besten verwenden Sie dazu einen Schwamm oder ein weiches, fusselfreies Tuch. Unter leichtem Druck lassen sich die meisten Verunreinigungen entfernen. Achten Sie hierbei darauf, die Glasfläche großflächig und nicht nur punktuell zu reinigen.

Zum Entfernen von Fett (Fingerabdrücken, etc.) können Sie zusätzlich handelsübliche Glasreiniger (z. B. Schaumreiniger) verwenden. Bitte verwenden Sie keine scheuernden, ätzenden, säurehaltigen oder alkalischen Reinigungsmittel, da diese die Glasoberfläche angreifen und Kratzer verursachen können. Überflüssiges Wasser können Sie mittels Schwamm oder Tuch entfernen. Abschließend können Sie das Glas mit einem Mikrofasertuch trocken polieren. Wenn Wasser über einen längeren Zeitraum auf die Glasoberfläche einwirkt, können sich Kalkrückstände bilden. Daher ist ein schnelles Abtrocknen vorteilhaft.

Achtung! Bitte verwenden Sie keine kratzenden Werkzeuge, Rasierklingen oder Schaber oder Stahlwolle. Sie können auf der Oberfläche sichtbare und irreparable Kratzspuren hinterlassen.